Ostafrika

Die ostafrikanischen Länder haben beträchtliche Fortschritte bei der Verwirklichung der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) gemacht, stehen aber in Schlüsselbereichen noch vor großen Herausforderungen. Die Entwicklungszusammenarbeit der EU mit Ostafrika ist komplex und umfasst nationale, regionale und thematische Programme, die es uns ermöglichen, unsere Unterstützung bestmöglich auf die Entwicklungsprioritäten unserer Partner abzustimmen.

Ostafrika besteht aus neun Ländern, von denen die meisten Fortschritte auf dem Weg zu einer nachhaltigen Entwicklung gemacht haben. Mehrere ostafrikanische Länder verzeichnen ein kontinuierliches BIP-Wachstum, ein hohes Maß an Unternehmertum und stetige ausländische Direktinvestitionen, die unter anderem die Entwicklung mobiler Zahlungssysteme und die Schaffung von Netzwerken für die Lieferung von Bioprodukten vorantreiben.

Es bleiben jedoch beträchtliche Herausforderungen bestehen, insbesondere wenn es darum geht, Armut und Ungleichheiten zu verringern, menschenwürdige Arbeitsplätze und Ernährungssicherheit zu gewährleisten, die Widerstandsfähigkeit gegenüber dem Klimawandel zu stärken, die Rechtsstaatlichkeit durchzusetzen und gewalttätigen Extremismus zu bekämpfen. All dies sind Gründe für viele, ihr Land oder sogar die Region zu verlassen, wie die noch nie dagewesene Zahl von Vertriebenen und Migranten in dieser Region zeigt.

Unsere Zusammenarbeit in Ostafrika stützt sich auf den strategischen Rahmen der EU für das Horn von Afrika (2011) und den regionalen Aktionsplan (2015), der durch die politische Erklärung und den Aktionsplan des Gipfels von Valletta zur Migration (2015) ergänzt wird.

Wir arbeiten auf verschiedenen Ebenen mit unseren ostafrikanischen Partnern zusammen und unsere Maßnahmen in der Region werden hauptsächlich aus dem EU-Haushalt und dem 11. Europäischen Entwicklungsfonds finanziert, und zwar durch verschiedene Methoden wie Budgethilfe oder Investitionsmechanismen. Darüber hinaus finanziert der Nothilfe-Treuhandfonds der EU für Afrika Maßnahmen zur Förderung der Stabilität und zur Bekämpfung der Ursachen von irregulärer Migration und Vertreibung.

In Ostafrika befassen wir uns mit regionenübergreifenden Themen in drei Schwerpunktbereichen: